Die Firma Abnox AG produziert seit mehr als 70 Jahren in der Schweiz und sieht sich angesichts globaler Mitbewerber immer grösseren Herausforderungen gegenüber, effizient in der Schweiz zu produzieren. Das Portfolio der Firma umfasst über 600 Schweizer Hightech-Produkte wie Dosierventile oder Pumpen. „Wir setzen seit vielen Jahren Comarch ERP ein und konnten unsere Prozesse dadurch optimieren. Jetzt wollten wir einen Schritt weiter Richtung Digitalisierung gehen und haben deshalb mit unserem ERP-Anbieter Comarch dessen Lösung für Industrie 4.0 eingeführt. So können wir im ständigen Informationsaustausch zwischen Mitarbeitern, Maschinen und dem ERP System produzieren. Zudem können wir Fehler, die bei so komplexen Produktionsprozessen zuvor alltäglich waren, nahezu gegen Null reduzieren“, sagt Matthias Iseli, CEO der Abnox AG.

 

Digitalisierung der Produktionslinie

Die in hohem Masse manuelle Montagelinie wurde mit Hilfe der Comarch-Industrie-4.0-Lösung weitreichend digitalisiert und tauscht nun in Echtzeit Informationen mit Comarch ERP aus. So sind stets aktuelle und genaue Informationen wie Stückzahlen und Bearbeitungszeit und -status zu den aktuellen Produktionsaufträgen in allen Prozessen verfügbar. Die Mitarbeiter an der Montagelinie werden durch eine Übersicht über die zu erledigten Aufgaben und genaue Arbeitsanweisungen zum jeweiligen Produktionsschritt eines Produkts unterstützt.

Der Mitarbeiter im Mittelpunkt

„Dem Menschen bei der Verrichtung seiner Arbeit einen flexiblen Entscheidungsspielraum zu lassen ist mit Sicherheit sehr wichtig, um Akzeptanz für das Thema Digitalisierung zu schaffen“, meint Peter Rohner, der als Projektleiter in ständigem Austausch mit den Mitarbeitern und der Geschäftsführung steht. Wo es jedoch um Qualitätssteigerung geht, wurden durch die Digitalisierung der einzelnen Montageplätze bestehende Lücken, durch die sich Fehler einschleichen konnten, konsequent geschlossen. Jedem Mitarbeiter wird stets visuell dargestellt, wie das aktuelle Werkstück zu bearbeiten ist. Das ermöglicht neben der Fehlervermeidung auch eine Optimierung der Lernkurve für neue Mitarbeiter.

Der bestehende Maschinenpark wird zu Smart Devices

Aber auch durch die Kommunikation des ERP-Systems mit einzelnen im Unternehmen bestehenden Maschinen wurden die Abläufe in der Fertigung optimiert. So wurde der bisher grösstenteils manuell gesteuerte Laser durch Aufrüstung mit Comarch IoT-Hardware zum Smart Device gemacht und an das Internet der Dinge angebunden, von wo aus ihm nun die Parameter zu einzelnen Vorgängen automatisiert übergeben werden und die Kalibrierungs- und Arbeitsprozesse angestossen werden.

Technische Umsetzung

Als Schnittstelle zwischen Comarch ERP und den Produktionsmaschinen der Abnox AG sowie den Benutzeranwendungen an den jeweiligen Arbeitsstationen wurde die in Comarch ERP integrierte IoT-Plattform implementiert. Diese vernetzt Mensch, Software und Maschinen. Zudem stehen Business-Intelligence-Daten aus der Comarch-Industrie-4.0-Lösung für die weitere Verwendung, beispielsweise der ständigen Optimierung der Fertigungsplanung, bereit.

 

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