Hauptvoraussetzung, um auch im mittleren Alter im Arbeitsmarkt noch gefragt zu sein, ist die permanente fachliche Weiterqualifikation. Der nationale Verband ICT-Berufsbildung Schweiz geht in die Offensive und macht mit einer Kampagne die vielfältigen Weiterbildungs-Möglichkeiten zugänglich. ICT-Berufsbildung Schweiz ist die offiziell anerkannte Qualitäts- und Prüfinstanz für eidgenössische Abschlüsse in Informatik und Mediamatik.

Die Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) sind dynamisch. Für Mitarbeitende in diesem Berufsfeld stellt das eine grosse Herausforderung dar. Diese müssen sich permanent mit neuen Technologien und Anwendungen auseinandersetzten. Tun sie dies über eine längere Zeit lang nicht, riskieren sie, aus dem Arbeitsmarkt zu fallen. ICT-Fachkräfte eignen sich heute zunehmend ihr Wissen direkt in Projekten und ergänzend mittels Online-Tutorials und innerhalb der einschlägigen Community-Tools an. Das ist wertvoll und notwendig, genügt aber nicht.

Kompetenzen, die on-the-job und im Selbststudium erworben werden, sind formal nur schwer auszuweisen. Das wird insbesondere dann wichtig, wenn ein Mitarbeiter die Stelle wechselt; freiwillig oder unfreiwillig. In diesem Moment ist es entscheidend, dass sich die Stellensuchenden „ausweisen können“. Zertifikate, welche die Kompetenzen der Fachkraft unabhängig und objektiv belegen, sind von grosser Bedeutung. Ein potenzieller Arbeitgeber weiss dadurch, was er „einkauft“.

ICT-Berufsbildung Schweiz zeigt in einer eigens dafür geschaffenen Kampagne (www.ict-weiterbildung.ch) die Möglichkeiten für ICT-Fachkräfte mit Berufserfahrung auf und legt die Vorteile eines eidgenössischen Abschlusses in den verschiedenen Bereichen der Informatik und Mediamatik dar. Der Verband steht Interessierten auch beratend zur Seite. „Es ist enorm wichtig, die erworbenen Praxiserfahrungen und die Kompetenzen von Zeit zu Zeit zu bilanzieren und diese formell bestätigen zu lassen. Das schafft Job-Sicherheit“ sagt Jörg Aebischer, Geschäftsführer von ICT-Berufsbildung Schweiz. Beim Berufsverband können ICT-Praktikerinnen und ICT-Praktiker ihre Kompetenzen prüfen lassen und damit einen eidgenössischen Fachausweis oder ein eidgenössisches Diplom erlangen.

 

Zu den eidgenössischen Abschlüssen:

Die eidgenössischen Prüfungen finden in der Regel einmal pro Jahr statt und werden durch ICT-Berufsbildung Schweiz durchgeführt. Zahlreiche Schulen und Bildungsinstitutionen bieten Vorbereitungskurse (ca. 2 – 3 Semester) an.

Eidgenössischer Fachausweis: ICT-Applikationsentwickler/in; ICT-System- und Netzwerktechniker/in; Wirtschaftsinformatiker/in; Mediamatiker/in

Eidgenössisches Diplom: ICT-Manager/in; ICT Security Expert

 

Über ICT-Berufsbildung Schweiz
ICT-Berufsbildung Schweiz ist die nationale Organisation der Arbeitswelt für das stark wachsende Berufsfeld der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) und Impulsgeber für das Thema ICTKompetenzen in der Berufsbildung. Der Verband ist zuständig für sämtliche eidgenössischen Berufsabschlüsse in der Informatik und Mediamatik und ist Prüfungsinstanz für eidgenössische Fachausweise und Diplome in Applikationsentwicklung, Systemtechnik, Wirtschaftsinformatik und Mediamatik, sowie das eidgenössische Diplom für ICT-Manager und dem neuen Diplom ICT Security Expert. ICT-Berufsbildung Schweiz wird getragen von sieben nationalen Branchen- und Berufsverbänden sowie vierzehn regionalen ICT-Berufsbildungsverbänden.

ICT-Berufsbildung Schweiz
Aarbergergasse 30
3011 Bern

Tel.: +41 58 360 55 50

info@ict-berufsbildung.ch

www.ict-berufsbildung.ch

Alain Zanolari

Alain Zanolari ist Texter, Redaktor und Content Manager. Seine Tätigkeiten bei der Business Software Plattform topsoft umfassen das Schreiben von Artikeln für Print und Online, Betreuung der Social Media-Kanäle sowie diverse Aufgaben im Sales.