Anerkennung von aussen und innen sind wichtige Elemente in unserem Leben. Dabei kommt es jedoch auf die richtige Balance an. Wer ausschliesslich nach äusserer Anerkennung strebt und arbeitet, riskiert frühzeitig Depressionen und Burn-out. Warum dies so ist und wie sich eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Privatleben erreichen und somit das Risiko einer ernsthaften Erkrankung vermeiden lässt, erklärt Mandelkind aus Zürich.

Schon Sigmund Freud entdeckte, dass das Streben nach Anerkennung einer der wichtigsten Triebe des Menschen ist. Unsere heutige Leistungsgesellschaft ist der beste Beweis: Selbst bereits gut situierte Manager arbeiten immer mehr. Obwohl sie schon die gängigen Statussymbole wie Geld, ein grosses Auto oder ein Haus mit Pool besitzen, streben sie weiter nach noch mehr Anerkennung von aussen. Die innere Anerkennung bleibt ihnen dabei unerfüllt.

Bild Mandelkind

Den Sprung in ein erfülltes Leben wagen: Die iPhone App von Mandelkind unterstützt Freelancer in ihrer Arbeit, damit jeder das arbeiten kann, was ihm Spass macht. (Bild: Mandelkind)

 Wenn die Arbeit zu lähmender Routine wird

Der Leistungsdruck steigt für alle Arbeitnehmer stetig an: Der Arbeitgeber erwartet, dass Zielvorgaben in kürzester Zeit erreicht werden, um somit den Ertrag zu steigern. Ohne dabei jedoch die Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Vom Arbeitnehmer wird dafür verlangt nach Schema F zu arbeiten, ohne dass kreatives Denken und Eigenverantwortung gewünscht oder gefordert werden. Das eigene Bedürfnis nach Selbstverwirklichung kann unter diesen Umständen nicht befriedigt werden. Deshalb werden die meisten Jobs mit der Zeit langweilig; die Arbeit wird zur Routine – ohne individuelle Bedeutung. Die innere Unzufriedenheit wächst kontinuierlich und viele wissen nicht mehr, warum sie morgens eigentlich aufstehen und ins Büro fahren.

Ein Beispiel: Ein junger, aufstrebender Bankangestellter übernimmt seine ersten eigenen Projekte. Zu Beginn sind diese noch spannend. Er lernt viel dabei und kann sich beweisen. Nach einiger Zeit hat er mehrere Projekte erfolgreich gemeistert und seine Kunden und Vorgesetzten haben keine Fragen oder Zweifel mehr an seinen Fähigkeiten. Durch die erworbenen Fachkenntnisse schlägt er Verbesserungsmöglichkeiten vor, diese werden jedoch immer abgelehnt. Aus langweiliger Routine wird Lethargie. Zu allem Überfluss macht der junge Bankangestellte seinen Job jedoch so gut, dass er in seiner Funktion für den Arbeitgeber unentbehrlich wurde. So wird er nicht befördert. Die Situation hat sich buchstäblich festgefahren. Wenn er abends nach der Arbeit nach Hause geht, warten dort sein Haushalt und die zwei kleinen Kinder auf ihn. Während er sie zu Bett bringt, fragt er sich, worin der Wert und der Sinn in seiner Arbeit liegen. Was bleibt ist der Wunsch nach mehr.

Den Sinn der Arbeit zu spüren, fällt oft schwer

Einige Arbeitnehmer versuchen nun die Symptome zu bekämpfen in dem sie gestresst ins Fitnessstudio rennen, Yoga machen oder sich auf den Jakobsweg begeben. Anstatt das eigentliche Problem zu finden, anzuerkennen und zu lösen: Es fehlt am Sinn der Arbeit, an der Leidenschaft das zu tun, was einem Freude macht. Ein Landwirt oder ein Maurer sieht und fühlt am Ende eines jeden Arbeitstages seine Leistung – ein Büroarbeiter kann seine Leistung nicht durch die heute berechnete Anzahl der Zellen in einer Tabelle beurteilen.

Früher fand man den Ausgleich zur Arbeit in der Fronarbeit im Verein, in der Kirche oder am Stammtisch. Diese Traditionen werden kaum noch gelebt und sind in den meisten Städten fast komplett weggefallen. Wir brauchen den Sinn in unserer Arbeit, um uns selbst wieder zu spüren. Bei uns selbst zu sein, zu spüren, dass wir etwas Sinnvolles tun. Freude an und durch unsere Arbeit zu erfahren.

Wer sich Fragen stellt wie „War ich heute kreativ? Hatte ich Spass an dem, was ich gemacht habe? Freue ich mich auf die morgige Arbeit?“  und diese verneinen muss, sollte sich fragen, ob er den richtigen Job macht!

Es geht darum, wieder Leben in unser Leben zu lassen – gerade im Beruf!

Bei Depressionen (wie auch bei Sex oder Angst) ist wesentlich der Amygdala-Bereich – zu Deutsch Mandelkern – in unserem Gehirn beteiligt. Er spielt eine wichtige Rolle bei der emotionalen Bewertung von Situationen sowie bei der Analyse möglicher Gefahren. Primaten, denen die Amygdala zu Testzwecken entfernt wurde, können zwar Gegenstände sehen, sind aber nicht mehr in der Lage, deren gefühlsmässige Bedeutung zu erkennen. In der Natur ist diese Fähigkeit überlebensnotwendig: Sie leitet Warn- und Abwehrreaktionen ein.

Wir Mandelkinder plädieren für ein erfülltes Leben – privat wie beruflich. Mit unserer iPhone App möchten wir diesen Einstieg in ein Leben als Freelancer unterstützen, indem wir es ermöglichen, in der Arbeit wieder einen Sinn zu finden – jederzeit mobil und ins Privatleben integriert. In dem jeder das arbeiten kann, was ihm Spass macht. Unter dem Mantra „free your business“ unterstützen wir mit Seminaren in Zürich den Gedanken, zu sich selbst zu finden und wieder mehr Lebensqualität zu erlangen. Dabei zeigen wir mögliche Wege auf. Keine esoterischen Übungen, sondern Überlegungen über das, was man wirklich möchte, um sein Potenzial und sein Talent zu entdecken!

Autor: Marco Betschart

Marco Hinter Mandelkind mit Sitz in Zürich stehen die beiden Entwickler Marco Betschart & Reinhard Jung. Beide haben selbst jahrelang als IT Freelancer gearbeitet und dabei die konkreten Bedürfnisse von IT Freiberuflern bei der Unterstützung ihrer täglichen Arbeit kennengelernt. Mandelkind steht für 100 % Swiss Made. Alle Produkte werden in der Schweiz entwickelt und programmiert.

Weitere Informationen: www.mandelkind.biz